Verdammt ich hab die Frauen vergessen …

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Der Versuch meinem zutiefst männlichen Blog ein wenig Weiblichkeit einzuhauchen

 
Ein paar Monate nach dem Start meines Blogs fragte ich eine smarte Bekannte, ihres Zeichens Studentin und kritische Sozialarbeiterin, was sie vom Gedankennomaden hielte.

Bereits vor ihrem Urteil warnte sie mich, sie wäre nicht so Philosophie-affin, da sie der „Eurozentrismus und Universalitätsanspruch der klassischerweise weißen männlichen Philosophen“ nerve und auch Grund dafür wäre, sich nicht weiter damit zu befassen.

Dennoch bekam ich kurze Zeit später eine aufschlussreiche Kritik, in der vor allem die folgende Frage augenöffnend war:

„Beziehst du dich mit Absicht ausschließlich auf männliche Schriftsteller?“.

Ich stockte …

Und sah mir nochmal alle bis dorthin publizierten Artikel durch.

Und sie hatte Recht … Überall nur Männer!

Sie hatte mir einen Blind Spot aufgezeigt und ich war ihr sehr dankbar dafür.

Auch die Frauen sollten von nun an zu Wort kommen!
 

Anderthalb Jahre später …

 
Leider verebbte meine Arbeit am Blog kurz nach unserem Gespräch. Und als ich nach langer Zeit zu ihr zurück fand, war meine damalige Erleuchtung bereits wieder vergessen.

Bis ich über dieses zweiminütige Video stolperte.

Die nigerianische Schriftstellerin und erklärte Feministin Chimamanda Ngozi Adichie spricht dort folgende Worte: „Wir wissen aus Studien, dass Frauen Bücher von Frauen und Männern lesen. Aber Männer lesen Bücher von Männern. Es ist Zeit für Männer, Frauen zu lesen.“

Sofort erinnerte ich mich wieder an das damalige Gespräch mit meiner Bekannten sowie meinen verlorenen Vorsatz.

Und kam ihm nun endlich nach …
 

Drei Frauen, drei sehr unterschiedliche Bücher

 
Da Adichies Worte der entscheidende Antrieb waren, mich endlich auch mit weiblichen Stimmen zu beschäftigen, besorgte ich mir ihren kurzen Essay „We Should All Be Feminists“. Eine Kollegin, die in Wien Deutsche Philologie studiert, empfahl mir dann noch den Roman „Ich in Gelb“ von der Österreicherin Olga Flor sowie die Essay-Sammlung „Men Explain Things to Me“ von der Amerikanerin Rebecca Solnit.

Ich war also ausgerüstet und sprang hinein ins Vergnügen.
 

1. “We Should All Be Feminists” von Chimamanda Ngozi Adichie

 
Mein erster Gedanke: „Rät man Schriftstellerinnen und Schriftstellern nicht immer, sie sollen einen Künstlernamen verwenden, wenn der eigene unmerkbar ist?“. Frau Adichie hat darauf wohl niemand aufmerksam gemacht. Aber gut, es hat auch nicht jeder so ein miserables Namensgedächtnis wie ich und zur Sache tut es auch nichts …

Ihr Essay ist – beinahe wortgleich – auf Youtube zugänglich. Und es macht Sinn, das dreißigminütige Video dem kleinen Büchlein vorzuziehen, da man sich so ein noch besseres Bild dieser sympathischen, starken Frau machen kann, der ich sehr gerne zuhöre.

In „We Should All Be Feminists“ spricht Adichie über Okoloma, einen ihrer besten Kindheitsfreunde, den sie 2005 in einem Flugzeugabsturz verlor, und welcher damals, als sie jung waren, der erste war, der sie eine Feministin nannte.

Im Essay bemüht sie sich deutlich zu machen, dass das Wort „Feministin“ sehr negativ aufgeladen ist:
 

… what it shows is how that word feminist is so heavy with baggage, negative baggage: you hate men, you hate bras, you hate African culture, you think women should always be in charge, you don’t wear make-up, you don’t shave, you’re always angry, you don’t have a sense of humour, you don’t use deodorant.
(Adichie 2014: 11)
 
Danach bringt sie verschiedene, großteils selbst erlebte Beispiele für Sexismus. Gut in Erinnerung blieb mir die Anekdote über ihren Freund Louis, einem „brilliant, progressive man“ (Adichie 2014: 14), der ihren Punkt, dass bestimmte Dinge anders und schwieriger für Frauen seien als für Männer, nicht versteht, und meint, dass dies wohl in der Vergangenheit so gewesen wäre, heute aber nicht mehr so ist. Als sie eines Abends in Lagos, der größten Stadt Nigerias, von einem einheimischen „Parkwächter“ eine Parklücke zugewiesen bekommen und ihm Adichie beim Aussteigen Trinkgeld dafür gibt, nimmt es dieser an, dreht sich Louis zu und sagt „Thank you, sah!“ (Adichie 2014: 16).
Schließlich versteht Louis Adichies Argument; Der Parkwächter glaubt, dass das Geld der Dame nur von Louis stammen kann. Denn er ist ein Mann …

Adichie schreibt über Benachteiligung in der Schule (nur die Jungen durften „Klassen-Wächter“ sein), über das Ignorieren der Frau während des Grüßen des Mannes in nigerianischen Restaurants, über das Nicht-Schicklich-Sein des Wut-Zeigens bei Frauen und viele weitere Probleme, die oft nur den Frauen selbst bewusst werden.

Genau so zeigt sie, dass sich Feminismus aber nicht nur mit Frauen beschäftigt, sondern sich um das Aufbrechen der starren Rollenbilder von Frauen UND Männern bemüht:
 

We do a great disservice to boys in how we raise them. We stifle the humanity of boys. We define masculinity in a very narrow way. Masculinity is a hard, small cage, and we put boys inside this cage.
We teach boys to be afraid of fear, of weakness, of vulnerability. We teach them to mask their true selves, because they have to be, in Nigerian-speak, a hard man.
(Adichie 2014: 26)
 
Und sie schließt ihre kurzweilige Rede mit den Worten:
 
The best feminist I know is my brother Kene, who is also a kind, good-looking and very masculine young man. My own definition of a feminist is a man or a woman who says, „Yes, there’s a problem with gender as it is today and we must fix it, we must do better.”
All of us, women and men, must do better.
(Adichie 2014: 48)
 
[Hauptgoodie]  

2. “Ich in Gelb” von Olga Flor

 
Was hielt ich da in meinen Händen? Einen „Blogroman“. Einen Roman in dem sich Blogeinträge mit Kommentaren zu den jeweiligen Einträgen abwechseln. Dazwischen mischen sich noch schwarz-weiße Fotos der Bloggerin von Nichtigkeiten und weitere sprachlich-experimentelle Gebilde.

Die Bloggerin ist ein junges Mädchen und sie schreibt über Mode. „nextGirl“ nennt sie sich. Und für ihr zartes Alter ist sie schon ziemlich eloquent.

Im Buch geht es in erster Linie um die Show eines berühmten Mode-Designers im Naturhistorischen Museum in Wien beziehungsweise um die Vorbereitungen dazu und die Verwicklung des „nextGirls“ in den ganzen Rummel. Dazu kommt Bianca, Leserin des Blogs und jenes Model, das bei der Show im Mittelpunkt steht. Oder sind die beiden sogar ein und die selbe Person?

Ich weiß nicht, wieviel ich nicht verstanden habe. Sicher viel mehr als ich verstanden habe. Nach etwa 60 Seiten begann ich noch einmal von vorne. Viel geholfen hat es nicht.

Der erste Blogeintrag des Buches ist der neueste, je weiter man voranschreitet, desto weiter begibt man sich in die Vergangenheit. Ein Umstand der mich verwirrte, im Endeffekt aber nur logisch ist, denn, ja, so sind Blogs nun mal aufgebaut. (Rausgefunden hab ich das aber erst nach der Lektüre! – Hey, ich hab ja doch was verstanden.)

Ja, dann geht es noch um die Lächerlichkeit des Model-Business und die Dekadenz darin, um einen Wurm, der im Magen Biancas heranwächst und um die in Frage gestellte Sinnhaftigkeit des Bloggens.

Und um vieles, vieles mehr. Versteckt hinter Anspielungen, die sich mir nur zu einem kleinen Teil erschlossen.

Insgesamt machte mir das Buch keinen Spaß. Tut mir leid. Vielleicht muss man es mehrmals und noch sorgsamer lesen. Vielleicht muss man es nach der Lektüre in einer Lesegruppe diskutieren. Vielleicht bin ich für diese Art der experimentellen Literatur nicht gemacht. Vielleicht bin ich einfach zu dumm …

Ich wäre jedenfalls sehr dankbar, wenn mir jemand seine persönliche Meinung zu diesem Werk zukommen ließe. Vielleicht erschließt es sich mir dann doch noch um einiges besser.
 

3. “Men Explain Things to Me” von Rebecca Solnit

 
Bereits der erste Essay der Sammlung, der wohl Solnits erfolgreichster ist, gefiel mir sehr gut. Sie berichtet dort über diese spezielle, arrogante Art des „mansplaining“ (statt „explaining“) mit der viele Männer Frauen begegnen. Ein überhebliches Monologisieren über ein Thema, das er, der Mann, besser kennt oder beurteilen kann (so denkt er) als sie, die Frau. Er redet, sie schweigt.

Doch auch die restlichen sieben Essays enthielten viel Zündstoff:

Solnit schreibt über das Verbrechen der Vergewaltigung, präsentiert schreckliche Zahlen (87 000 Vergewaltigungen pro Jahr in den „zivilisierten“ USA!!!) und empört sich – verständlicherweise – darüber, dass Fälle, in die Berühmtheiten verwickelt sind, zwar mit viel Aufmerksamkeit in den Medien behandelt, allerdings als Anomalien präsentiert und rezipiert werden, wodurch man die horrenden Zahlen betreffend Gewalt gegen Frauen kaum oder zumindest nicht gut genug wahrnimmt (vgl. Solnit 2014: 20).

Eine andere Zahl, die es mir kalt über den Rücken laufen ließ: Jährlich töten über 1000 Männer in den USA ihre Partnerin oder ehemalige Partnerin. Zugespitzt sagt Solnit: Alle drei Jahre also sterben mehr Frauen an männlicher Gewalt, als am 11. September umkamen, und dennoch erklärt niemand dieser speziellen Art des Terrors den Krieg (vgl. Solnit 2014: 23).

Rebecca Solnit nimmt sich kein Blatt vor den Mund, kämpft in ihren Essays für die Stimme der Frau und gegen die teils bewusste Gleichgültigkeit, mit der viele Menschen dem weiblichen Geschlecht begegnen. Und sie tut dies mit starken Worten, treffenden Bildern, erschütternden Zahlen und inspirierenden, immer neuen Beispielen, die sie stilistisch hervorragend inszeniert. (So zum Beispiel im dritten Essay, in welchem es darum geht, wie der Franzose Strauss-Kahn, der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, seinen Job verlor, weil er sich an einer schutz- und stimmlosen Frau vergriff.)
 

Verdammt, ich hab die Frauen vergessen …

 
Mein erster Tausch der männlichen Brille für eine weibliche hat mich definitiv bereichert.

Ich weiß natürlich, dass es nur ein oberflächlicher war, den ich aber in Zukunft noch weiter vertiefen möchte.

„We Should All Be Feminists“ von Adichie war ein guter Einstieg in diese neue Welt, einige ihrer Beispiele waren spannend für mich, wenn ich auch die meisten ihrer Argumente schon kannte.

Rebecca Solnit hingegen hat mich mit vielen ihrer Ausführungen in den Essays wirklich verblüfft oder sogar erschüttert und mir klar gemacht, wie weit wir noch entfernt sind von einer Welt, in der sich auch Frauen überall und zu jeder Zeit in Sicherheit und gleichberechtigt fühlen können. Darüber hinaus gefiel mir ihr Stil sehr gut, auch wenn ich auf jeder Seite Vokabel im Englischwörterbuch nachschlagen musste.

Nur mit Olga Flors Roman konnte ich nicht wirklich was anfangen …

Ich werde mich auf jeden Fall weiter mit den Frauen beschäftigen. Mehr über den Feminismus lesen. Auch die Gender-Debatte will ich mir näher ansehen und – da es hier ja oft um Denker und Vordenker geht – mir ein paar weibliche Denkerinnen vornehmen. Natürlich weiß ich auch, dass Essays oder Romane von Frauen nicht immer nur Feminismus sein müssen, sondern sie – wie Männer – über alles Mögliche schreiben.

So beende ich diesen Eintrag als Feminist und mit dem Willen, mich weiter mit diesem spannenden und wichtigen Thema zu beschäftigen.
 
 
 
Kennst du die hier präsentierten Werke? Was hältst du von ihnen? Ist eigentlich auch dir aufgefallen, dass ich bisher kaum über Frauen gesprochen habe? Hast du noch weitere Lesetipps für mich in diesem Bereich? Was bedeutet Feminismus für dich persönlich?
 
 
 
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Vielen Dank!
 
Bisher nur Männer auf meinem Blog, jetzt soll es auch mal um Frauen gehen.
Foto: Samantha Sophia
 
Blogartikel veröffentlicht am 12.01.2018
 
Quellen:
– Adichie, Chimamanda Ngozi (2014): We Should All Be Feminists. London: Fourth Estate.
– Solnit, Rebecca (2014): Men Explain Things to Me. London: Granta.
 
 
 
We Should All Be Feminists (*)
 

 
 
Ich in Gelb: Roman (*)
 

 
 
Men Explain Things to Me: And Other Essays (*)
 

2 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. von Samira

    Hey,
    ich hab nach längerem mal wieder in deinen Blog geguckt und mich über diesen Artikel hier besonders gefreut. Da leider niemand einen Kommentar hinterlassen hat, tue ich das mal.
    Es ist ja leider tatsächlich so, dass die meisten großen Schriftsteller (seien es nun Philosophen oder Literaten) Männer sind und es zusätzliche Mühe kostet, aus alledem geniale Frauen herauszusuchen und dann könnte man eben auch so argumentieren: dadurch, dass wir mehr interessante Publikationen von Männern haben, ist es gerechtfertigt, auch mehr über Werke von Männern zu sprechen. Nur erspart man sich dann die Frage nach dem Warum; und da ist es naheliegend, dass es daran liegt, dass Frauen lange Zeit der Weg zur Bildung gänzlich versperrt wurde (und auch dieses Problem ja noch nicht weltweit gelöst wurde) und dass das sich auch weiterhin auf die Gegenwart auswirkt, in der ja auch noch nicht alles ideal ist. Indem man mehr über Männer als über Frauen spricht, arbeitet man mit an einem Weltbild, in dem herausragende Männer herausragende Frauen überwiegen. Dabei bezieht man sich leider nicht nur auf vermeintliche Fakten (es muss ja nicht sein, dass mehr Männer kanonisiert werden, weil ihre Werke mehr taugen), sondern nimmt Einfluss auf die Zukunft. Denn wenn es uns ‘normal’ erscheint, mehr über Männer zu sprechen, wie soll sich dann je etwas ändern?

    Nun zu deinem Artikel: Ich finde es gut, dass du dir die Mühe gemacht hast, ein paar Bücher/Essays zu lesen, auf die ich jetzt auch neugierig geworden bin. Interessant ist dabei aber auch, dass 2 der 3 Empfehlungen, sich explizit auf die Frauenthematik bezogen haben. Dabei hast du ja selbst festgestellt, dass sie über alles Mögliche schreiben. Das sollte man, meiner Ansicht nach, eben auch berücksichtigen, wenn man über Frauen bzw. über deren Werke (denn um die sollte es in allererster Linie gehen) schreibt. Dominiert die Frauen-Thematik, erscheint ‘weibliches Schreiben’ weiterhin als etwas Besonderes, Nicht-Normales, Hervorstechendes, … Spielt sie gar keine Rolle, übergeht man das Problem und erweckt vielleicht sogar den Anschein einer Gleichheit, die es de facto (noch) nicht gibt.
    Ich bin jedenfalls gespannt, ob da noch mehr kommt.
    Und die größte (oder beste) feministische Haltung ist meiner Meinung nach eine, die Frauen nicht als Frauen betrachtet, sondern als Menschen. Dann kann man auch einfach mal über die Leistungen einer Frau sprechen, ohne zu betonen, dass es die Leistungen einer Frau sind (wie gesagt, solange das Problem besteht, muss natürlich AUCH über das Problem gesprochen werden).

    Zu deiner Frage: “Hast du noch weitere Lesetipps für mich in diesem Bereich?”
    Wenn der “Bereich” Literatur von Frauen meint.
    Ich empfehle die Auseinandersetzung mit/die Lektüre von Simone de Beauvoir, Elfriede Jelinek (die sehr viele Texte auf ihrer Homepage veröffentlicht), Ursula Krechel, Masha Kaléko, Lou Andreas-Salomé und Sasha Marianna Salzmann (da ganz besonders den Roman ‘Außer sich’. Außerdem hat sie auch ein paar Essays und Theatertexte auf ihrer Homepage). Margret Atwood hat auch Interessantes zu Feminismus und Literatur geschrieben, und versteht sich auch in ihren Romanen (die ich selbst noch nicht gelesen habe) als feministische Schriftstellerin, einfach weil ihre Frauenfiguren keine Klischees sind, weder positive noch negative.
    Aber ganz besonders würde ich mich über weibliche Philosophinnen freuen, und das NICHT (nur) im Zusammenhang mit der Geschlechter-Thematik 🙂 Da kenne ich mich leider selbst nicht aus.

    Zum Abschluss noch eine Empfehlung, die perfekt zum Thema passt:
    https://www.maschakaleko.com/gedichte/22-die-leistung-der-frau-in-der-kultur
    Es lohnt sich, dieses kurze Gedicht zu lesen.

    Ganz liebe Grüße, und ein dickes Kompliment für deinen Blog!

    • von Gedankennomade

      Liebe Samira,
      Vielen Dank für den Kommentar.

      Genau so ist es, der Hauptgrund, warum in der Philosophie-Geschichte nur wenige Frauen hervorstechen, war sicher der ungleiche Zugang zur Bildung. In der Literatur ist es ja zumindest etwas ausgeglichener, wenn auch dort natürlich die Männer im Kanon klar überwiegen.

      Wie du richtig gesehen hast, habe ich bewusst darauf hingewiesen, dass Frauen nicht nur über Feminismus schreiben. Dieser Satz am Ende war mir wichtig. Nichts desto trotz ist die Beschäftigung gerade mit der feministischen Literatur spannend. Aber klar muss das Ziel natürlich sein – wie du das sagst – dass man die irgendwann einmal nicht mehr braucht, weil die dort beschriebenen Probleme gelöst worden sind.

      Danke auch für deine Tipps, zu Beauvoir wird im nächsten Artikel bisschen was kommen, von Jelinek hab ich “Die Klavierspielerin” gelesen – hab ich als verstörend in Erinnerung -, Atwood kenn ich hingegen gar nicht, da hast du mich jetzt neugierig gemacht.

      Und das Gedicht von Kaleko ist echt gelungen. 🙂

      Hoffe auf weitere Kommentare und danke für das Lob!

      Bis bald,
      Philipp

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